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Kultsemester Open Air, ST-Club Rostock, 25.07.2009

Samstag 25 Juli 2009 at 11:59 pm. Stichwörter: , , , ,
Nachdem wir uns das Wochenende vorher in der Greifswalder Kiste auf der Bühne fast zu Tode geschwitzt hatten, stand heute also endlich eine Open Air-Show an! Die kompetenten Veranstalter von HanseConcepts hatten uns schon ziemlich lange für den Abend gebucht, was uns immens gefreut hatte!
Die Kultsemesterparty ist eine Reihe, die sonst eigentlich immer auf der MS Stubnitz stattfand. Da das, zu einer soziokulturellen Veranstaltungslocation umgebaute, ehemalige Kühl-Transport-Schiff der DDR-Hochsee-Fischfangflotte nicht verfügbar war, wurde ein Open Air-Konzept entworfen. Premiere sollte also auf dem Vorhof des Rostocker ST-Clubs sein.
Als wir bei schöner Sonne und sehr hohen Wolken ankamen, stand die Bühne schon und die letzten Vorbereitungen am FOH wurden gerade abgeschlossen. Die Stage hat uns von Anfang an gefallen - sehr angenehme Größe, sehr robust, Drum-Riser vorhanden, gutes Monitoring, komplett überdacht und seitlich & hinten mit mehr als nur Gaze abgeschlossen, das sollte sich im Verlauf des Abends noch als tierisch nützlich erweisen!
NOEMA waren also dritter Act an diesem Abend und somit die ersten beim Soundcheck. Also wurde geschleppt, aufgebaut, gestimmt, angeschlossen und das Ergebnis war: Peter bekam schön andauernd eine gefeuert durch sein Gesangsmikrofon, sofern wir allesamt Input auf unsere Tonabnehmer gaben. Im Proberaum hatten wir das auch schonmal, dass durch bestimmte Stromflüsse und nicht vorhandene Erdungen oder semi-professionelle Kabelabschirmungen kleine Stromstöße auf das Gesangsmikro geleitet wurden, was zwar nicht zu blutenden Sängerlippen führte, aber doch durchaus störende Wirkung während eines Songs entfaltet! Lösung im Proberaum war eigentlich immer: einen bestimmten Stecker in der Steckdosenleiste um 180 Grad drehen und so gedreht wieder einstecken. Da auf der Bühne aber doch viel mehr Einflüsse die Ursache hätten sein können, begaben sich also nun alle vorhandenen Sound-Engineers und Stage-Betreuer auf Fehlersuche. Das zog sich dann auch eben mal 2 Stunden hin und schon wussten wir, warum unser Soundcheck so früh angesetzt wurde. Es kann halt immer was dazwischenkommen. Die Lösung des vorhandenen Problems wurde dann aber unglaublich nicht-technisch und pragmatisch: ein Mikroschutz (Muffe) wurde auf den Kopf des Mikros gesteckt und somit konnte dann also der Soundcheck beendet werden.
Danach hieß es erstmal Essen gehen und anschließend begann das obligatorische Warten auf den Gig, wie es also fast immer so ist. Das Wetter hielt durch! Es waren zwar immer noch sehr schnelle und krasse Wolken, doch keinerlei Regen in Sicht! Gemächlich füllte sich das Gelände, mit einer halben Stunde Verspätung begann der erste Act: Krogmann aus Berlin war ein Singer-/Songwriter aus Berlin mit elektronischer Soundunterstützung und weiblichen Backing-Vocals. Danach kamen BABAYAGA aus Jena, die mit ihren Ska-Reggea-Funk-Vibes sehr zügig ein wild tanzendes Publikum entwickelten und ein hochklassiges Set spielten! Sound war optimal bei denen und auch das Licht konnte sich sehen lassen! Es kam aber leider wie es kommen musste: die tanzende Meute (ca 150-200 Besucher) beschwörten leider den Regen herauf. Während der letzten 3 Titel begann es so dermaßen aus Kübeln zu schütten, dass wir eigentlich schon damit rechneten, dass die komplette Bühne weggeschwämmt würde. Zum Glück gab es große Schirme, die aufgespannt wurden und wo sich die Leute unterstellen konnten!
Wir bauten also kurz noch um und schon begann unsere Showtime. Frisch und knackig begannen wir und konnten die Stimmung im Publikum obgleich des vergangenen Regengusses, wieder auffangen! An Applaus wurde nicht gespart und auch unsere Mitmach-Songs (Klatsch- und Gesangseinlagen durch's Publikum) wurden durchaus angenommen. Alls lief perfekt, wir fühlten uns wohl auf der Bühne, die technischen Gegebenheiten begünstigten dies alles!
Doch warum sollte es auch perfekt zu Ende gehen? Schon den ganzen Abend lang gingen Anruferbeschwerden wegen der Lautstärke ein. Zuerst beim Club selbst, dann zunehmend auch bei der Polizei. Die fühlte sich dann dazu ermutigt, ein Ultimatum zu setzen. Wenn noch eine Beschwerde reinkäme, würden sie handeln und den Abend beenden. Gegen Ende unseres Sets wurde also die Lautstärke auf 75% heruntergefahren und wir mussten um 3 Titel kürzen, was natürlich scheiße war. Kaum hatten wir also aufgehört/ abgebrochen kam dann trotzdem die Polizei vorbei und es gab Konsequenzen für Club und Veranstalter..
Wir bauten ab und verzogen uns..
Fazit: Warum sollte eigentlich auch mal was perfekt laufen?!

Nachdem wir uns das Wochenende vorher in der Greifswalder Kiste auf der Bühne fast zu Tode geschwitzt hatten, stand heute also endlich eine Open Air-Show an! Die kompetenten Veranstalter von HanseConcepts hatten uns schon ziemlich lange für den Abend gebucht, was uns immens gefreut hatte!

Die Kultsemesterparty ist eine Reihe, die sonst eigentlich immer auf der MS Stubnitz stattfand. Da das, zu einer soziokulturellen Veranstaltungslocation umgebaute, ehemalige Kühl-Transport-Schiff der DDR-Hochsee-Fischfangflotte nicht verfügbar war, wurde ein Open Air-Konzept entworfen. Premiere sollte also auf dem Vorhof des Rostocker ST-Clubs sein.

Als wir bei schöner Sonne und sehr hohen Wolken ankamen, stand die Bühne schon und die letzten Vorbereitungen am FOH wurden gerade abgeschlossen. Die Stage hat uns von Anfang an gefallen - sehr angenehme Größe, sehr robust, Drum-Riser vorhanden, gutes Monitoring, komplett überdacht und seitlich & hinten mit mehr als nur Gaze abgeschlossen, das sollte sich im Verlauf des Abends noch als tierisch nützlich erweisen!

NOEMA waren also dritter Act an diesem Abend und somit die ersten beim Soundcheck. Also wurde geschleppt, aufgebaut, gestimmt, angeschlossen und das Ergebnis war: Peter bekam schön andauernd eine gefeuert durch sein Gesangsmikrofon, sofern wir allesamt Input auf unsere Tonabnehmer gaben. Im Proberaum hatten wir das auch schonmal, dass durch bestimmte Stromflüsse und nicht vorhandene Erdungen oder semi-professionelle Kabelabschirmungen kleine Stromstöße auf das Gesangsmikro geleitet wurden, was zwar nicht zu blutenden Sängerlippen führte, aber doch durchaus störende Wirkung während eines Songs entfaltet! Lösung im Proberaum war eigentlich immer: einen bestimmten Stecker in der Steckdosenleiste um 180 Grad drehen und so gedreht wieder einstecken. Da auf der Bühne aber doch viel mehr Einflüsse die Ursache hätten sein können, begaben sich also nun alle vorhandenen Sound-Engineers und Stage-Betreuer auf Fehlersuche. Das zog sich dann auch eben mal 2 Stunden hin und schon wussten wir, warum unser Soundcheck so früh angesetzt wurde. Es kann halt immer was dazwischenkommen. Die Lösung des vorhandenen Problems wurde dann aber unglaublich nicht-technisch und pragmatisch: ein Mikroschutz (Muffe) wurde auf den Kopf des Mikros gesteckt und somit konnte dann also der Soundcheck beendet werden.

Danach hieß es erstmal Essen gehen und anschließend begann das obligatorische Warten auf den Gig, wie es also fast immer so ist. Das Wetter hielt durch! Es waren zwar immer noch sehr schnelle und krasse Wolken, doch keinerlei Regen in Sicht! Gemächlich füllte sich das Gelände, mit einer halben Stunde Verspätung begann der erste Act: Krogmann aus Berlin war ein Singer-/Songwriter aus Berlin mit elektronischer Soundunterstützung und weiblichen Backing-Vocals. Danach kamen BABAYAGA aus Jena, die mit ihren Ska-Reggea-Funk-Vibes sehr zügig ein wild tanzendes Publikum entwickelten und ein hochklassiges Set spielten! Sound war optimal bei denen und auch das Licht konnte sich sehen lassen! Es kam aber leider wie es kommen musste: die tanzende Meute (ca 150-200 Besucher) beschwörten leider den Regen herauf. Während der letzten 3 Titel begann es so dermaßen aus Kübeln zu schütten, dass wir eigentlich schon damit rechneten, dass die komplette Bühne weggeschwämmt würde. Zum Glück gab es große Schirme, die aufgespannt wurden und wo sich die Leute unterstellen konnten!

Wir bauten also kurz noch um und schon begann unsere Showtime. Frisch und knackig begannen wir und konnten die Stimmung im Publikum obgleich des vergangenen Regengusses, wieder auffangen! An Applaus wurde nicht gespart und auch unsere Mitmach-Songs (Klatsch- und Gesangseinlagen durch's Publikum) wurden durchaus angenommen. Alls lief perfekt, wir fühlten uns wohl auf der Bühne, die technischen Gegebenheiten begünstigten dies alles!

Doch warum sollte es auch perfekt zu Ende gehen? Schon den ganzen Abend lang gingen Anruferbeschwerden wegen der Lautstärke ein. Zuerst beim Club selbst, dann zunehmend auch bei der Polizei. Die fühlte sich dann dazu ermutigt, ein Ultimatum zu setzen. Wenn noch eine Beschwerde reinkäme, würden sie handeln und den Abend beenden. Gegen Ende unseres Sets wurde also die Lautstärke auf 75% heruntergefahren und wir mussten um 3 Titel kürzen, was natürlich scheiße war. Kaum hatten wir also aufgehört/ abgebrochen kam dann trotzdem die Polizei vorbei und es gab Konsequenzen für Club und Veranstalter..

Wir bauten ab und verzogen uns..

Fazit: Warum sollte eigentlich auch mal was perfekt laufen?!

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