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Landesrockfestival 2010, MAU-Club Rostock, 02.10.2010

Samstag 02 Oktober 2010 at 11:59 pm.
NOEMA und Contests. Ein ganz heikles Thema! Wann hatten wir schonmal Glück bei Verlosungen oder Contests?
Einmal gab es einen kleinen Contest im Trafo Rostock. Das muss ewig her sein. Da haben wir die Bude so gerockt, dass wir nach Zuschauer-Voting gewannen! Man haben wir uns gefreut!
Aber bei großen Contests gabs für NOEMA bisher immer nur maximal Platz 2 auf dem Treppchen. Das sollte sich heute ändern! Doch alles der Reihe nach. Nach erfolgreicher Bewerbung bei den Organisatoren des Landesrockfestivals mit unserer 2010’er Promo-CD (Einsicht, Disko, Im Juli) wurden wir mit einer Zusage erfreut. Wir durften mit 5 anderen Bands in den Ring steigen, alle ausgewählt aus knapp 50 Bewerbern.
Der Contest an sich war aber nicht die einzige Veranstaltung die auf uns zu kam, zusätzlich wurden wir zum Jugendfestival Prora10 auf Rügen eingeladen, ein Coach wurde auf uns angesetzt um unsere Professionalität zu analysieren und es gab darüber hinaus auch ein Bandfoto-Shooting. Alles in allem ein Gesamtpaket, das sich sehen lassen konnte. Wenn man bedenkt, dass wir bis dato noch nichts getan hatten, außer unser Demo einzusenden. Soweit, so klasse!
Das Shooting war als erstes dran und neben den Eigenkreationen die wir immer mit Lundner gezaubert hatten mal eine willkommene Alternative. Und herausgekommen sind sehr tolle, stil-getreue Bandfotos die in unserer Gallery besichtigt werden können.
Weiter ging es mit Prora. Den Tourtagebucheintrag dazu könnt ihr euch bei Gelegenheit auch noch antun!
Und ein paar Wochen später stand also das Landesrockfestival himself auf dem Plan. Wir reisten sehr zeitig an, denn der Coach wollte mit uns noch ausführlich arbeiten. So kam es, dass wir den frühsten Soundcheck der Bandgeschichte durchzogen (zeitliche Differenz zur Showtime). Es versprach laut zu werden! Und interessanterweise klang es nach vorn wohl auch ganz gut, was man beim MAU nicht immer erwarten kann! Aber der Tontechniker leistete gute Arbeit!
Unser Coaching fand direkt im Anschluss statt. Rolf lernten wir schon in Prora kennen. Doch jetzt wurde unser Coaching viel detaillierter. Angefangen mit bandinternen Lockerungsübungen zur Gigvorbereitung und Motivation/Konzentration, über Gesangsübungen für die beiden Vocals bis hin zu intensiven Song- & Instrumentalarrangementanalysen. 2 Stunden später waren wir froh, dass wir diesen Informationshagel unbeschadet überstanden hatten und versuchten, uns die vielfältigen und guten Tips zu merken. Für eine spontane Umsetzung direkt am Abend war es dann teilweise zu detailliert. Aber in die zukünfitge Probenarbeit werden Rolfs Hinweise definitiv mit einfließen.
Nach insgesamt 3 Stunden verließen wir das MAU, um etwas Essbares zu finden.
Abends dann gegen 20 Uhr fanden wir alle wieder zum MAU.
Was soll man sagen, der Hauptteil der Live-Arbeit einer Band besteht nunmal bekannterweise aus Warten. Der Club füllte sich langsam, wir begrüßten unsere Gäste und lernten die Jury kennen. Alf Ator - seines Zeichens Mitglied der frisch vereinigten Band Knorkator. Silke Super - Moderatorin mit eigener Sendung auf MotorFM. Und Arno Köster - Musikmanager & Promoter aus der Popregion Mannheim. Die hochwertigste Jury, die wir bei uns jemals vor der Bühne haben sitzen sehen.
Mit glücklichem Händchen hatten wir in Prora unsere Showzeit für das Mau gelost. Als vierte Band von insgesamt 6 Teilnehmern steht man ziemlich glücklich da. Einerseits muss man den Abend nicht eröffnen, andererseits spielt man auch nicht allzu spät, wenn die Zuschauer-Ohren schon strapaziert und die Gemüter komplett alkoholisiert sind. Den Hauptteil der Zeit verbrachten wir backstage und feilten noch an unserer Setliste da eine rigorose Beschränkung auf 25min Showzeit galt. Desweiteren wurden unsere beiden Gimmicks für die Show vorbereitet, die später zu einiger Aufmerksamkeit führen sollten.
Ab jetzt ging alles ziemlich schnell. Man kann sagen, dass sich das Warten exponentiell verkürzt sobald die erste Band des Abends angefangen hat. Ab diesem Zeitpunkt scheint ein chronologische Beschleunigung einzusetzen. Les Bumms Boys, Nora&Leo sowie Kyuchu fegten über die Bühne und heizten dem zahlreichen Publikum (500 Zuschauer) schon gut ein.
Zack, schon waren wir dran! Also rauf auf die Bühne, fix die Backline eingerichtet, Drums gerichtet, Gitarren gestimmt ab ging die Post. Bei 25min bleibt kaum Zeit für Experimente. Und doch! Was war da los? Joseph, sonst in förmlichem Anzug mit Krawatte und schicken Schuhen hatte ein komplett anderes Outfit als sonst. Beziehungsweise er hatte gar kein Outfit an. Er war nackt. Splitterfasernackt. Bis auf 3 Bereiche in seiner Lendengegend, die mit Panzer-Tape abgeklebt waren. Wahrscheinlich damit die Bass-Gitarre dort nicht so reibt. Verduztes Raunen im Publikum. Was sollte diese Aktion?
Hier zum Hintergrund des Ganzen: Es war just for fun. „Warum nicht?!“ ist eine treffende Gegenfrage! Zum Einen gab es da dieses Konzert eine Woche vorher, da hatte er sein Outfit vergessen. Ohne die richtigen Klamotten gehts nicht auf die Bühne war die Antwort der Band. Also zog Joseph kurz vorm Auftritt blank. Und hier im MAU? Musste das denn jetzt nochmal sein? Ja klar, warum nicht? Er hatte seinen Anzug zwar nicht schon wieder vergessen. Wir wussten aber zum Beispiel auch von einer weiteren Band des Abends die auch sehr förmlich auftreten. Warum soll man sich also nicht abheben und spontan auf die Situation eingehen?! Da stand er also. Wie er geschaffen wurde. Und tat so als ob nichts gewesen wäre. Wir zogen ganz normal durch. Teile des Publikums feierten die Aktion. Andere Teile schienen sich fremd zu schämen. War wohl noch keiner von denen im Sommer am FKK?!
Wir zogen also unser Set von 6 Songs wie geprobt durch. „Das Ist Ein Song“ als Opener stimmt auf unseren Sound ein und provoziert schon erstes Mitsingen. Im Publikum standen fremde weiblich Personen, die unsere Texte mitsangen. Ein ultra-krasse Gefühl für uns. Es ging weiter mit „Sag Nur Ein Wort“ der durch die eingebaute Mitmachstelle zu Höchstleistungen des Publikums anregen soll. Das Feedback kam und wir waren zufrieden als wir die zahlreichen Hände klatschen sahen und ein kräftiger Chor aus dem Publikum ertönte. Weiter gehts mit unserer ersten Single aus 2010: Einsicht. An Applaus wurde nicht gespart. Kurze Zeit später ging es mit Chloroform weiter, unsere aktuelle Radiosingle. Naja, jedenfalls versuchen wir in Zusammenarbeit mit Kalle Thiele den ins Radio zu bringen. Wir haben durch Dirk (Lakesidestudio Berlin) extra eine Radioedit erstellen lassen. Der Song kam hier am Abend aber am wenigsten an. Aber da ist wieder die Erkenntnis, das Live und Radio sich sehr stark unterscheiden.
Wir kamen zu unserer Diskobeat-Nummer. Don’t Break My Achy Heart. 4 on the floor. Durchgehende Bass-Drum. Verzerrte Bassgitarre. Und schon bewegte sich das MAU. Auf dem Höhepunkt des Songs dann eine weitere Überraschung: anlässlich des 18. Landesrockfestivals verteilten wir Geschenke zur Volljährigkeit. 2 große Geschenk-Pakete wurde ins Publikum gegeben. Gierig wie die Meute war, rissen sie die Pakete auf und es rieselte NOEMA-typisch Styropor. Die Leute hatten sichtlich Spaß und sauten rum, feuerten die Kartons durch die Luft. Was ein Bild von oben.
Das wars. NOEMA bedankten sich und verließen die Bühne. Eine Zugabe mussten wir ausschlagen, denn die Zeit für jede Band war sehr knapp bemessen.
Wir waren überrascht, dass es schon vorbei war. Du gehts rauf auf die Bühne, fängst an es geil zu finden und bist urplötzlich durch mit dem Thema. Du gehst wieder runter und der einzige Zustand der sich verändert hat ist der Trockenheitsgrad deiner Klamotten: komplett durchgeschwitzt. Und du wunderst dich was in den letzten Minuten passiert ist.
Aber wir fühlten uns gut. Es war ein knackiger Auftritt, die 2 Gimmicks haben Wirkung gezeigt und wir hatten mitsingende, tanzende & applaudierende Leute vor der Bühne die mit dem Styropor auch noch schön rumgesaut haben. Was willst du mehr?
Nach uns kamen noch 2 Bands. Wir vergnügten uns backstage am lächerlichen Buffet und freundeten uns mit dem Bier an. Aber letztendlich ist es auch hier wieder ein Wartezustand auf die Jurymitteilung. Es ging auf 2 Uhr nachts zu, als die Moderatorin die Jury auf die Bühne bat. Es wurde spannend. Wir hatten alls unsere Favoriten. Polly Pop! haben sehr überzeugt an dem Abend. Ich persönlich war mir sehr sicher, dass die den Titel holen. Schon allein durch deren hippe Attitude. Und wer ne Schlagzeugerin in nem Glitzerkleid besitzt, der hat doch schonmal sowas von gewonnen, oder? Dazu diese beatlastigen und britisch angehauchten Songstrukturen. Für mich war alles klar. Ich stand sogar nur im Publikum. Recht weit hinten. Was sollte schon kommen?
UND DIE GEWINNER DES 18. LANDESROCKFESTIVALS SIND: NOEMA !!!!!!!!
Mir fiel der Unterkiefer runter, ich war nur noch baff! Wir hatten noch nie den Ersten gemacht! Und jetzt im landesweiten Contest gewannen wir 1000€ und den Einzug ins Deutschlandfinale! Was ein Abend. Wir schienen es ca 40 Minuten lang nicht zu glauben. Unser Siegerfoto ist wohl das un-dynamischte ever. Wir grinsen zwar über beide Ohren, aber Enthusiasmus sieht anders aus. Genial!!!
Erst im Jurygespräch mit den 3 Juroren begriffen wir, was los war. Klar, es war knapp. Aber es kann nur einen Sieger geben: dieses Mal hieß er NOEMA. Und die Kohle können wir natürlich sehr gut gebrauchen. Es wurde sofort für Ende Oktober ein Studiotermin bei Dirk im Lakesidestudio angesetzt.
Unser Dank geht an die 500 Leute vor der Bühne, an die Veranstalter und an die 5 Mitstreiterbands! Am 06. November gehts also nach Magdeburg zum Finale des Bundescontests. Wir freuen uns drauf!

NOEMA und Contests. Ein ganz heikles Thema! Wann hatten wir schonmal Glück bei Verlosungen oder Contests?
Einmal gab es einen kleinen Contest im Trafo Rostock. Das muss ewig her sein. Da haben wir die Bude so gerockt, dass wir nach Zuschauer-Voting gewannen! Man haben wir uns gefreut!
Aber bei großen Contests gabs für NOEMA bisher immer nur maximal Platz 2 auf dem Treppchen. Das sollte sich heute ändern! Doch alles der Reihe nach. Nach erfolgreicher Bewerbung bei den Organisatoren des Landesrockfestivals mit unserer 2010’er Promo-CD (Einsicht, Disko, Im Juli) wurden wir mit einer Zusage erfreut. Wir durften mit 5 anderen Bands in den Ring steigen, alle ausgewählt aus knapp 50 Bewerbern.
Der Contest an sich war aber nicht die einzige Veranstaltung die auf uns zu kam, zusätzlich wurden wir zum Jugendfestival Prora10 auf Rügen eingeladen, ein Coach wurde auf uns angesetzt um unsere Professionalität zu analysieren und es gab darüber hinaus auch ein Bandfoto-Shooting. Alles in allem ein Gesamtpaket, das sich sehen lassen konnte. Wenn man bedenkt, dass wir bis dato noch nichts getan hatten, außer unser Demo einzusenden. Soweit, so klasse!
Das Shooting war als erstes dran und neben den Eigenkreationen die wir immer mit Lundner gezaubert hatten mal eine willkommene Alternative. Und herausgekommen sind sehr tolle, stil-getreue Bandfotos die in unserer Gallery besichtigt werden können.
Weiter ging es mit Prora. Den Tourtagebucheintrag dazu könnt ihr euch bei Gelegenheit auch noch antun!
Und ein paar Wochen später stand also das Landesrockfestival himself auf dem Plan. Wir reisten sehr zeitig an, denn der Coach wollte mit uns noch ausführlich arbeiten. So kam es, dass wir den frühsten Soundcheck der Bandgeschichte durchzogen (zeitliche Differenz zur Showtime). Es versprach laut zu werden! Und interessanterweise klang es nach vorn wohl auch ganz gut, was man beim MAU nicht immer erwarten kann! Aber der Tontechniker leistete gute Arbeit!
Unser Coaching fand direkt im Anschluss statt. Rolf lernten wir schon in Prora kennen. Doch jetzt wurde unser Coaching viel detaillierter. Angefangen mit bandinternen Lockerungsübungen zur Gigvorbereitung und Motivation/Konzentration, über Gesangsübungen für die beiden Vocals bis hin zu intensiven Song- & Instrumentalarrangementanalysen. 2 Stunden später waren wir froh, dass wir diesen Informationshagel unbeschadet überstanden hatten und versuchten, uns die vielfältigen und guten Tips zu merken. Für eine spontane Umsetzung direkt am Abend war es dann teilweise zu detailliert. Aber in die zukünfitge Probenarbeit werden Rolfs Hinweise definitiv mit einfließen.
Nach insgesamt 3 Stunden verließen wir das MAU, um etwas Essbares zu finden.Abends dann gegen 20 Uhr fanden wir alle wieder zum MAU.
Was soll man sagen, der Hauptteil der Live-Arbeit einer Band besteht nunmal bekannterweise aus Warten. Der Club füllte sich langsam, wir begrüßten unsere Gäste und lernten die Jury kennen. Alf Ator - seines Zeichens Mitglied der frisch vereinigten Band Knorkator. Silke Super - Moderatorin mit eigener Sendung auf MotorFM. Und Arno Köster - Musikmanager & Promoter aus der Popregion Mannheim. Die hochwertigste Jury, die wir bei uns jemals vor der Bühne haben sitzen sehen.
Mit glücklichem Händchen hatten wir in Prora unsere Showzeit für das Mau gelost. Als vierte Band von insgesamt 6 Teilnehmern steht man ziemlich glücklich da. Einerseits muss man den Abend nicht eröffnen, andererseits spielt man auch nicht allzu spät, wenn die Zuschauer-Ohren schon strapaziert und die Gemüter komplett alkoholisiert sind. Den Hauptteil der Zeit verbrachten wir backstage und feilten noch an unserer Setliste da eine rigorose Beschränkung auf 25min Showzeit galt. Desweiteren wurden unsere beiden Gimmicks für die Show vorbereitet, die später zu einiger Aufmerksamkeit führen sollten.
Ab jetzt ging alles ziemlich schnell. Man kann sagen, dass sich das Warten exponentiell verkürzt sobald die erste Band des Abends angefangen hat. Ab diesem Zeitpunkt scheint ein chronologische Beschleunigung einzusetzen. Les Bumms Boys, Nora&Leo sowie Kyuchu fegten über die Bühne und heizten dem zahlreichen Publikum (500 Zuschauer) schon gut ein.
Zack, schon waren wir dran! Also rauf auf die Bühne, fix die Backline eingerichtet, Drums gerichtet, Gitarren gestimmt ab ging die Post. Bei 25min bleibt kaum Zeit für Experimente. Und doch! Was war da los? Joseph, sonst in förmlichem Anzug mit Krawatte und schicken Schuhen hatte ein komplett anderes Outfit als sonst. Beziehungsweise er hatte gar kein Outfit an. Er war nackt. Splitterfasernackt. Bis auf 3 Bereiche in seiner Lendengegend, die mit Panzer-Tape abgeklebt waren. Wahrscheinlich damit die Bass-Gitarre dort nicht so reibt. Verduztes Raunen im Publikum. Was sollte diese Aktion?Hier zum Hintergrund des Ganzen: Es war just for fun. „Warum nicht?!“ ist eine treffende Gegenfrage! Zum Einen gab es da dieses Konzert eine Woche vorher, da hatte er sein Outfit vergessen. Ohne die richtigen Klamotten gehts nicht auf die Bühne war die Antwort der Band. Also zog Joseph kurz vorm Auftritt blank. Und hier im MAU? Musste das denn jetzt nochmal sein? Ja klar, warum nicht? Er hatte seinen Anzug zwar nicht schon wieder vergessen. Wir wussten aber zum Beispiel auch von einer weiteren Band des Abends die auch sehr förmlich auftreten. Warum soll man sich also nicht abheben und spontan auf die Situation eingehen?! Da stand er also. Wie er geschaffen wurde. Und tat so als ob nichts gewesen wäre. Wir zogen ganz normal durch. Teile des Publikums feierten die Aktion. Andere Teile schienen sich fremd zu schämen. War wohl noch keiner von denen im Sommer am FKK?!
Wir zogen also unser Set von 6 Songs wie geprobt durch. „Das Ist Ein Song“ als Opener stimmt auf unseren Sound ein und provoziert schon erstes Mitsingen. Im Publikum standen fremde weiblich Personen, die unsere Texte mitsangen. Ein ultra-krasse Gefühl für uns. Es ging weiter mit „Sag Nur Ein Wort“ der durch die eingebaute Mitmachstelle zu Höchstleistungen des Publikums anregen soll. Das Feedback kam und wir waren zufrieden als wir die zahlreichen Hände klatschen sahen und ein kräftiger Chor aus dem Publikum ertönte. Weiter gehts mit unserer ersten Single aus 2010: Einsicht. An Applaus wurde nicht gespart. Kurze Zeit später ging es mit Chloroform weiter, unsere aktuelle Radiosingle. Naja, jedenfalls versuchen wir in Zusammenarbeit mit Kalle Thiele den ins Radio zu bringen. Wir haben durch Dirk (Lakesidestudio Berlin) extra eine Radioedit erstellen lassen. Der Song kam hier am Abend aber am wenigsten an. Aber da ist wieder die Erkenntnis, das Live und Radio sich sehr stark unterscheiden.Wir kamen zu unserer Diskobeat-Nummer. Don’t Break My Achy Heart. 4 on the floor. Durchgehende Bass-Drum. Verzerrte Bassgitarre. Und schon bewegte sich das MAU. Auf dem Höhepunkt des Songs dann eine weitere Überraschung: anlässlich des 18. Landesrockfestivals verteilten wir Geschenke zur Volljährigkeit. 2 große Geschenk-Pakete wurde ins Publikum gegeben. Gierig wie die Meute war, rissen sie die Pakete auf und es rieselte NOEMA-typisch Styropor. Die Leute hatten sichtlich Spaß und sauten rum, feuerten die Kartons durch die Luft. Was ein Bild von oben.
Das wars. NOEMA bedankten sich und verließen die Bühne. Eine Zugabe mussten wir ausschlagen, denn die Zeit für jede Band war sehr knapp bemessen.Wir waren überrascht, dass es schon vorbei war. Du gehts rauf auf die Bühne, fängst an es geil zu finden und bist urplötzlich durch mit dem Thema. Du gehst wieder runter und der einzige Zustand der sich verändert hat ist der Trockenheitsgrad deiner Klamotten: komplett durchgeschwitzt. Und du wunderst dich was in den letzten Minuten passiert ist.
Aber wir fühlten uns gut. Es war ein knackiger Auftritt, die 2 Gimmicks haben Wirkung gezeigt und wir hatten mitsingende, tanzende & applaudierende Leute vor der Bühne die mit dem Styropor auch noch schön rumgesaut haben. Was willst du mehr?
Nach uns kamen noch 2 Bands. Wir vergnügten uns backstage am lächerlichen Buffet und freundeten uns mit dem Bier an. Aber letztendlich ist es auch hier wieder ein Wartezustand auf die Jurymitteilung. Es ging auf 2 Uhr nachts zu, als die Moderatorin die Jury auf die Bühne bat. Es wurde spannend. Wir hatten alls unsere Favoriten. Polly Pop! haben sehr überzeugt an dem Abend. Ich persönlich war mir sehr sicher, dass die den Titel holen. Schon allein durch deren hippe Attitude. Und wer ne Schlagzeugerin in nem Glitzerkleid besitzt, der hat doch schonmal sowas von gewonnen, oder? Dazu diese beatlastigen und britisch angehauchten Songstrukturen. Für mich war alles klar. Ich stand sogar nur im Publikum. Recht weit hinten. Was sollte schon kommen?
UND DIE GEWINNER DES 18. LANDESROCKFESTIVALS SIND: NOEMA !!!!!!!!
Mir fiel der Unterkiefer runter, ich war nur noch baff! Wir hatten noch nie den Ersten gemacht! Und jetzt im landesweiten Contest gewannen wir 1000€ und den Einzug ins Deutschlandfinale! Was ein Abend. Wir schienen es ca 40 Minuten lang nicht zu glauben. Unser Siegerfoto ist wohl das un-dynamischte ever. Wir grinsen zwar über beide Ohren, aber Enthusiasmus sieht anders aus. Genial!!!
Erst im Jurygespräch mit den 3 Juroren begriffen wir, was los war. Klar, es war knapp. Aber es kann nur einen Sieger geben: dieses Mal hieß er NOEMA. Und die Kohle können wir natürlich sehr gut gebrauchen. Es wurde sofort für Ende Oktober ein Studiotermin bei Dirk im Lakesidestudio angesetzt.
Unser Dank geht an die 500 Leute vor der Bühne, an die Veranstalter und an die 5 Mitstreiterbands! Am 06. November gehts also nach Magdeburg zum Finale des Bundescontests. Wir freuen uns drauf!

Fotos by Lundner: HERE

Video by elf.tv siehe untern!

NOEMA live mit Sag Nur Ein Wort:

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