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Campustag 2010, Campus Uni Rostock, 05.10.2010

Dienstag 05 Oktober 2010 at 11:59 pm.
3 Tage ist der Sieg beim Landesrockfestival her und schon kommt der nächste Gig! Aber diesmal unter komplett anderen Bedingungen. Und das sollte uns den Spaß verderben wie wir leider lernen mussten. Doch zurück zum Anfang.
Jährlich findet zu Beginn des Wintersemesters der Campustag an der Uni Rostock statt. Organisiert wird das Ganze vom ASTA zur Begrüßung der neuen und alten Studenten. Der Tag ist gedacht als Einführungs- und Informationsveranstaltung, Treffpunkt für Studenten, Begrüßung der Erstis und abends dann musikuntermalte Open Air-Party.
4 Bands waren dieses Jahr dabei, unter anderem durften wir wieder auf Polly Pop! treffen die ja auch im MAU schon dabei waren. Da der Gig in der Woche an einem Dienstag stattfand, reiste die Band erst recht spät an. Denn in der Woche hat jeder ja genug zu tun, so dass wir unsere Wartezeit vor Ort so gut es geht verkürzen wollten.
Wir fanden eine tolle Bühne vor, die Tontechniker waren uns auch ein Begriff aus der Rostocker Szene, das Wetter blieb trocken und es waren massig Leute da. Der gesamte Innencampus in der Ulmenstrasse war prall gefüllt mit Leuten. Mindestens 1500 Studenten auf einem Haufen, das versprach klasse zu werden!
Doch erstes kommt es anders und zweitens als man denkt. Die gesamte Veranstaltung wurde von einer Auflage der Stadt und ihren Ämtern betroffen: Über die Dauer des Abends durfte im Durchschnitt nur eine Lautstärke von 65 dB gemessen werden. Eine Anwohnerinitiative hat sich gegen die 2 Veranstaltungen die jährlich auf diesem Geländer der Uni stattfinden zusammengefunden und macht mittels Ausnutzung verschiedener Amtswege diese Auflage zum zwingenden Bestandteil dieses Abends.
65 dB. Lächerlich. Das ist für eine gitarrenbetonte Band wie uns einfach nur witzlos. Wo soll denn da der Druck herkommen? Wie soll denn da Feeling aufkommen, wenn vor einem 1500 Leute stehen und jedes gesprochene Wort bis auf die Bühne hörbar ist?
Aber genug aufgeregt. Wir passten kurzfristig unser Set an und versuchten uns auf die Bedingungen einzustellen.
Aber dann gab es erstmal Catering. Das Team der Mensa versorgte diese Veranstaltung. Lecker! Mehr gibts dazu nicht zu sagen!
Danach trafen wir die Moderatorin aus dem MAU wieder nahmen ein Interview für ihre TV-Sendung auf.
Und dann gings auch schon los. Wir hatte natürlich mitbekommen, dass kaum Stimmung aufkam. Die Bands vor uns durften ja auch nicht lauter sein als wir.
Wir trollten uns auf die Bühne, bauten schnell auf und begannen mit unserem Set. Schon fingen die Probleme an: das Monitoring war viel lauter als die PA nach vorn. Das verwirrte nicht nur uns. Aus dem Publikum kamen Zeichen, wir sollten doch bitteschön unsere Anlagen aufdrehen. Das Gegenteil war aber der Fall: wir mussten die Backline sogar runterfahren, denn der Bühnensound war jetzt schon zu laut wie uns vom FOH signalisiert wurde. Eine Katastrophe. Und ab hier beginnen dann auch die Unsicherheiten in unserer Show. Wenn wir uns nicht wohl fühlen vom Sound und merken, dass irgendwas schief läuft, dann sind wir ziemlich anfällig.
Da kannst du dann tun was du willst, es kommt keine Athmosphäre auf. Wenn wir alle 4 auf der Bühne unzufrieden sind, wird das natürlich auch nach vorn sichtbar. Sollte es nicht. Wissen wir. Professionalität und so. Für’n Arsch!
Was macht man nun? Durchziehen und trotzdem das Beste geben! Ganz klar. Und so bretterten wir durch unser Set und versuchten nicht weiter zu gefallen. Diejenigen die vorn standen kamen wohl mit dem Sound klar und hatten Spaß.
Nach hinten raus verlor sich aber die Stimmung und dieses allgegenwärtige Gesprächsgemurmel des Campus’ verfolgte uns noch bis in den Schlaf. Denn es war viel präsenter als unser Sound. Und sowas geht gar nicht!
Runter & abgebaut.
Gage eingesackt & Tschüß gesagt.
Es ist einfach nur schade, dass Veranstalter die der Stadt eine kulturelle Bereicherung bescheren wollen durch Anwohner so getriezt werden. Denn letztendlich sind auch die Bands betroffen, die sich einen tollen Abend erhofften und nun allesamt enttäuscht nach Hause fuhren. Schade.

3 Tage ist der Sieg beim Landesrockfestival her und schon kommt der nächste Gig! Aber diesmal unter komplett anderen Bedingungen. Und das sollte uns den Spaß verderben wie wir leider lernen mussten. Doch zurück zum Anfang.
Jährlich findet zu Beginn des Wintersemesters der Campustag an der Uni Rostock statt. Organisiert wird das Ganze vom ASTA zur Begrüßung der neuen und alten Studenten. Der Tag ist gedacht als Einführungs- und Informationsveranstaltung, Treffpunkt für Studenten, Begrüßung der Erstis und abends dann musikuntermalte Open Air-Party.
4 Bands waren dieses Jahr dabei, unter anderem durften wir wieder auf Polly Pop! treffen die ja auch im MAU schon dabei waren. Da der Gig in der Woche an einem Dienstag stattfand, reiste die Band erst recht spät an. Denn in der Woche hat jeder ja genug zu tun, so dass wir unsere Wartezeit vor Ort so gut es geht verkürzen wollten.
Wir fanden eine tolle Bühne vor, die Tontechniker waren uns auch ein Begriff aus der Rostocker Szene, das Wetter blieb trocken und es waren massig Leute da. Der gesamte Innencampus in der Ulmenstrasse war prall gefüllt mit Leuten. Mindestens 1500 Studenten auf einem Haufen, das versprach klasse zu werden!
Doch erstes kommt es anders und zweitens als man denkt. Die gesamte Veranstaltung wurde von einer Auflage der Stadt und ihren Ämtern betroffen: Über die Dauer des Abends durfte im Durchschnitt nur eine Lautstärke von 65 dB gemessen werden. Eine Anwohnerinitiative hat sich gegen die 2 Veranstaltungen die jährlich auf diesem Geländer der Uni stattfinden zusammengefunden und macht mittels Ausnutzung verschiedener Amtswege diese Auflage zum zwingenden Bestandteil dieses Abends.
65 dB. Lächerlich. Das ist für eine gitarrenbetonte Band wie uns einfach nur witzlos. Wo soll denn da der Druck herkommen? Wie soll denn da Feeling aufkommen, wenn vor einem 1500 Leute stehen und jedes gesprochene Wort bis auf die Bühne hörbar ist?
Aber genug aufgeregt. Wir passten kurzfristig unser Set an und versuchten uns auf die Bedingungen einzustellen.
Aber dann gab es erstmal Catering. Das Team der Mensa versorgte diese Veranstaltung. Lecker! Mehr gibts dazu nicht zu sagen!
Danach trafen wir die Moderatorin aus dem MAU wieder nahmen ein Interview für ihre TV-Sendung auf.
Und dann gings auch schon los. Wir hatte natürlich mitbekommen, dass kaum Stimmung aufkam. Die Bands vor uns durften ja auch nicht lauter sein als wir.
Wir trollten uns auf die Bühne, bauten schnell auf und begannen mit unserem Set. Schon fingen die Probleme an: das Monitoring war viel lauter als die PA nach vorn. Das verwirrte nicht nur uns. Aus dem Publikum kamen Zeichen, wir sollten doch bitteschön unsere Anlagen aufdrehen. Das Gegenteil war aber der Fall: wir mussten die Backline sogar runterfahren, denn der Bühnensound war jetzt schon zu laut wie uns vom FOH signalisiert wurde. Eine Katastrophe. Und ab hier beginnen dann auch die Unsicherheiten in unserer Show. Wenn wir uns nicht wohl fühlen vom Sound und merken, dass irgendwas schief läuft, dann sind wir ziemlich anfällig.
Da kannst du dann tun was du willst, es kommt keine Athmosphäre auf. Wenn wir alle 4 auf der Bühne unzufrieden sind, wird das natürlich auch nach vorn sichtbar. Sollte es nicht. Wissen wir. Professionalität und so. Für’n Arsch!
Was macht man nun? Durchziehen und trotzdem das Beste geben! Ganz klar. Und so bretterten wir durch unser Set und versuchten nicht weiter zu gefallen. Diejenigen die vorn standen kamen wohl mit dem Sound klar und hatten Spaß.
Nach hinten raus verlor sich aber die Stimmung und dieses allgegenwärtige Gesprächsgemurmel des Campus’ verfolgte uns noch bis in den Schlaf. Denn es war viel präsenter als unser Sound. Und sowas geht gar nicht!
Runter & abgebaut.Gage eingesackt & Tschüß gesagt.
Es ist einfach nur schade, dass Veranstalter die der Stadt eine kulturelle Bereicherung bescheren wollen durch Anwohner so getriezt werden. Denn letztendlich sind auch die Bands betroffen, die sich einen tollen Abend erhofften und nun allesamt enttäuscht nach Hause fuhren. Schade.

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