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Music-Club, Ribnitz-Damgarten, 02.09.2006

Samstag 02 September 2006 at 11:59 pm. Stichwörter: , ,

Heute ging es nach Ribnitz. Nach dem totalen Reinfall im Stadtkulturhaus letztes Jahr waren wir gespannt, was uns heute erwartet. Denn Ribnitz gilt ja in Musikerkreisen als tot. Wir fuhren nachmittags los, mussten aber nochmal umdrehen, weil Peter seine Gitarreneffekte und Kabel vergessen hatte. Trotzdem waren wir recht puenktlich. Die Lokalitaet war auf den ersten Blick okay. Der "Saal" war nicht zu gross, aber auch nicht zu klein. Nur die vielen Sitzgelegenheiten waren in unseren Augen unguenstig. Kurz nach unserem Eintreffen wurden dann die Auftrittszeiten verlost. Wir hatten Glueck und durften als dritte Band spielen. Vier Gruppen waren es insgesamt. Dann kam schon das erste Problem. Wir wurden ja im Vorfeld darauf hingewiesen, dass wir unsere 4/12er Boxen nicht nutzen duerfen, weil sie angeblich zu laut sind (als wenn die Dinger keinen Lautstaerkeregler haetten). Trotzdem haben wir unsere Boxen mitgebracht und hofften, den Techniker umstimmen zu koennen. Der verwies uns aber mit einem ueberheblichen Ton auf seine 25-jaehrige Musikerfahrung und liess nicht mit sich reden. Da hatte Joseph schon ein schoenes Boeckchen. Peter und Phil nahmen es so hin. Wir bauten erstmal das Schlagzeug auf, dass wir an dem Abend den anderen Bands borgten. Und dann hiess es erstmal wieder warten. Zwischendurch gab es dann ein nettes Catering, das aber leider nicht fuer alle reichte, und gegen 20.00 Uhr startete Katastrophenalaarm als erste Band. Der Sound war ganz okay, obwohl das Schlagzeug dominierte. Der Techniker weigerte sich aber den Gesamtsound etwas lauter zu machen und diesen so den Drums anzupassen. Nach KA kam dann eine Maedchenband. Auch dort gab es klangliche Probleme, worauf der Techniker wieder seinen ueberheblichen Ton aufsetzte.
Gegen 22.00 Uhr waren wir dann an der Reihe. Nach einem kurzen Soundcheck fingen wir an. Der Klang auf der Buehne war das Letzte. Die Monitore waren hoffnungslos ueberfordert. Bass und Gitarre waren gar nicht zu hoeren und der Gesang nur ein wenig. Wir versuchten den Typen an den Reglern zu ueberreden die Monitore lauter zu machen. Der antwortete arrogant, dass unser Drummer erstmal leiser spielen soll. Als er dann die Monitore doch lauter machte, fingen sie an zu pfeifen und sich zu ueberschreien. Phil versuchte so leise zu spielen wie moeglich, aber es war trotzdem auf der Buehne nichts von den anderen Instrumenten zu hoeren. Die Monitore waren einfach ueberfordert. Nach ein paar Songs fragte Peter das Publikum, wie der Sound vor der Buehne ist und man antwortete, dass die Gitarre zu leise sei. Der Techniker, mit seinen "25 Jahren Musikerfahrung", antwortete in genervtem Ton, dass er die Gitarre gar nicht mehr ueber seine Anlage laufen laesst, weil sie angeblich so laut ist. Aber sie war ja nicht mal auf der Buehne zu hoeren!!!! Die richtige Entscheidung waere gewesen, wenn wir unsere Instrumente genommen, und den Techniker seinen Mist alleine haetten machen lassen. Aber aus Fairness gegenueber der letzten Band, die ja unser Schlagzeug benoetigte, versuchten wir durchzuziehen. Letzte Notloesung war, dass Peter die kreischende Monitorbox zum Publikum drehte um wenigstens ein wenig Gitarre rueberzubringen. Jedenfalls waren wir schoen sauer. Den Rest unseres Sets rasselten wir runter.
Jetzt sprechen hier mal unsere 3 x 4 Jahre Musikerfahrung: Haetten wir von Anfang an unsere 4/12er Boxen genommen, haette auch nichts grossartig abgenommen werden muessen und der Sound waere halbwegs okay gewesen. Das haben wir gerade vor einer Woche in Neubrandenburg so gemacht und es war gut. Da braucht man dann auch keine scheiss Monitorbox fuer Gitarre und Bass.
Fazit fuer diesen bescheidenen Abend:
Publikum: War ausser den anwesenden Bands kaum vorhanden.
Catering: Naja.
Sound: Mist.
Das Schlimme ist, wenn der Sound schlecht ist, kann man als Band nicht viel dagegen unternehmen und man hoert sich schuldlos kacke an. Der Tontechniker hat also die Faeden in der Hand und hat uns diesmal haengen lassen.
Also Ribnitz bleibt ein rotes Tuch fuer uns.

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