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f6 MusicAward, MAU Club Rostock, 10.11.2007

Samstag 10 November 2007 at 11:59 pm. Stichwörter: , , , ,

So, jetzt sind 2 Tage vergangen, seit dem Auftritt im MAU. Diese Zeit war noetig um erstmal Abstand zu bekommen. Im Moment steht natuerlich noch die Enttaeuschung im Vordergrund. Aber es war trotzdem einer der ereignisreichsten Tage unserer Band-Geschichte. Am besten wir fangen ganz vorne an.
Gegen 15.30 Uhr tauchten wir beim MAU auf. Man erwartete uns schon. Phono One waren gerade beim Soundcheck. Wir luden gleich aus und verstauten alles im Backstage-Bereich. Dann lernten wir die Jury des Abends kennen und es gab ein so genanntes Coaching, welches darin bestand, dass sich die Jury erkundigte auf welchem Stand sich jede Band befindet (bezueglich Anzahl der Auftritte, CD-Verkaeufe usw.). Die Jury setzte sich zusammen aus Stephan Michme (Saenger von den Scycs), Eric Wrede (AR bei Motor), Henning Ruemenapp (ehemals Gitarrist bei den Guano Apes) und Jens Kolan (Booker bei Gastspielreisen). Also wirklich Leute aus dem Musikbusiness und nicht solche die es sein wollen . Gegen 17 Uhr waren wir dann mit dem Soundcheck dran. Und der Sound war echt Wahnsinn. Die Tontechniker machten allerdings langsam Druck, da wir etwas in Verzug waren. Dann gab es ein bombastisches Catering. Von Frikadellen und Schweinebraten ueber Bratkartoffeln und kaltem Buffet bis zu Kuchen, Joghurt und Obst. Es war Wahnsinn. Und dann ging es schon so zu, wie man sich das bei grossen Events so vorstellt. Ein Menschengewimmel schob sich durch die Backstage-Gaenge, wo kein Mensch mehr sagen konnte, wer da zu wem gehoert bzw. welche Aufgabe er hat. Ueberall waren huebsche Promo-Maedels, die an dem Abend fuer f6 werben sollten. Forografen, miesgelaunte Tontechniker, irgendwer der von seinem Gig am Vorabend erzaehlt, also alles querbeet. Wir gingen dann erstmal an die frische Luft. Als wir wieder kamen, war das MAU von aussen mit imposanten Strahlern orange angestrahlt, roter Teppich war ausgelegt und diverse Tonnen mit kleinen Feuern zierten den Parkplatz. Ab 20.30 Uhr mussten wir uns geschlossen im Backstage-Bereich aufhalten, um abrufbereit zu sein. Gegen 20.50 Uhr gingen wir nochmal neben die Buehne um die Gitarren zu stimmen und es war schon ziemlich was los . Als wir dann um halb zehn begannen, war es wirklich brechend voll. Die Schaetzungen bewegen sich zwischen 600 und 1000 Leuten. Den ersten Song (Baltic Session) haben wir leicht verkackt aber danach lief es eigentlich ganz gut. Der Monitorsound war optimal und wir zogen die Songs durch um im Zeitplan zu bleiben. Nach gefuehlten 5, in Wahrheit aber 25, Minuten war dann alles vorbei. Wir gingen von der Buehne und waren trotzdem wie geflasht. Danach spielten die anderen beiden Bands, die wir uns zum Teil aus dem Publikum und zum Teil von der Seite anschauten. Gegen 23.30 Uhr wurde dann bekannt gegeben, wer in die naechste Runde nach Berlin darf. Wir sind es leider nicht...Die Jury fand Jet Pilot an dem Abend besser. Unsere Favoriten waeren zu 2/3 Phono One gewesen. Es ist schwierig fuer uns, etwas zum Jury-Urteil zu sagen, da wir ziemlich schnell als schlechte Verlierer dastehen koennten. Aber eins wollen wir loswerden. Es ist in unseren Augen nicht ganz fair, eine Band zu bewerten, die mindestens 1/3 ihres Sounds vom PC abspielt. Sicherlich ist es mutig der Jungs gewesen, ohne ihren Saenger anzutreten, da er sich zu dem Zeitpunkt in den USA befand. Die Kritik ist auch nicht persoenlich gemeint. Denn es ist auch Fakt, dass sie einen sehr experimentellen, anderen Sound haben, der polarisiert und eben mal was anderes ist. Aber der besagte Saenger und die Keyboards wurden vom PC, also Playback eingespielt. Der Saenger wurde ersetzt durch einen Fernseher. Und das ist in unseren Augen keine komplette Live-Performance. Und darum ging es an dem Abend doch eigentlich. Trotzdem gratulieren wir herzlich. Naja, es war auf alle Faelle eine Riesen-Erfahrung. Man hat mal in die professionelle Musik-Welt reingeschaut. Und letztendlich haben wir in einem vollen MAU-Club gespielt!!! Wenn man nur mal ueberlegt, wer dort schon alles an professionellen Bands unter aehnlichen Bedingungen gespielt hat!! Und allein das ist eine super Erfahrung. Ein riesiges Dankeschoen gilt noch unseren "Fans". Ihr habt eine geile Stimmung gemacht. Ausserdem gilt unser Dank Henrik Jahnke, der uns bei einem Song an der 2. Gitarre unterstuetzt hat. Ausserdem Danke an Heiko, unserem "Roadie". Wir sind froh, am Landesfinale teilgenommen zu haben. Denn es haben sich immerhin 60 Bands aus MV beworben. Und 4 wurden nur genommen. Der gesamte Award hatte sogar mehr als 600 Bewerber. Und das ausgerechnet wir dabei waren, ist auch ein gutes Gefuehl. Und letztendlich nehmen wir uns die Kritikpunkte der Jury zu Herzen und versuchen diese wirken zu lassen und sie auf die angesprochenen Bereiche zu reflektieren. Wir haben also viel gelernt und werden auch weiterhin lernen. Dann auf zum naechsten Gig - aber erstmal steht der naechste Studiotermin an. NOEMA

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