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Prora03, Rügen, 22.08.-24.08.2003

Freitag 22 August 2003 at 11:59 pm. Stichwörter: , ,

Dieses Event war der Hoehepunkt in der aktuellen Bandgeschichte. Wir fuhren morgens um halb sieben los. Um 08.20 Uhr sollte unser Zug fahren. Aber schon gegen 08.05 Uhr kam ein Zug, ein Schaffner stieg aus und sagte, dass wir einsteigen sollen und das kein weiterer Zug haelt. Wir waren ungefaehr 40 Leute und stiegen ein. Wir hatten keine Ahnung ob der Zug richtig war. Aber es klappte. Wir waren sogar ziemlich frueh da, so dass wir uns einen gemuetlichen Zeltplatz aussuchen konnten. Wir meldeten uns gleich bei Power of Words an, stellten unsere Instrumente ab (an denen wir ordentlich zu schleppen hatten), bauten unser Zelt auf und begannen von einem schoenen Koestritzer Fass Bier zu trinken, das Joseph hinein geschmuggelt hatte.
Um 11.30 gingen wir dann zur Buehne 11 wo Remedy die Ehre hatte Prora 03 zu eroeffnen. Nachmittags sahen wir dann noch Trespasser auf Buehne 9. Irgendwie dallerten wir den ganzen Tag rum bis dann um 15.00 Uhr unser Auftritt auf Buehne 8 stattfand.
Der Sound war geil. Atemberaubend laut. Ein ganzer Haufen Leute. Es wurde nicht mit Applaus gespart und richtig mitgemacht. Wir “durften“ sogar eine Zugabe geben und somit etwas ueberziehen. Es gab naemlich strenge Zeitvorgaben. Leider vergassen wir zu erwaehnen, dass wir Demos zu verkaufen hatten. Schade.
Am Abend trafen wir uns dann mit Remedy und Die Verspielt in Remedy’s Zeltlager und es wurde sich gruendlich und zielstrebig betrunken. Respekt an die Maedels von Remedy. Die koennen was ab!!! Zwischendurch waren wir noch Abendbrot essen. Kurz bevor wir unser Essen bekommen sollten stellten wir fest, dass uns Besteck und Geschirr fehlten. Wir haben nichts mitgebracht. Aber wir teilten uns ein Messer mit den Maedels. Gegen 22.00 Uhr sind wir dann zum Silent Hill Konzert gegangen. Das war natuerlich die Kroenung des Tages. Geiles Konzert! Irgendwann gegen 03.00 Uhr, nachdem Peter sich verlaufen hatte, endete der Abend dann doch im Schlafsack.
Das Fruehstueck am naechsten Tag verschliefen wir. Gegen 10.00 Uhr standen wir dann auf. Als wir dann um 12.00 Uhr zum Mittag gingen entpuppte sich die Situation, dass wir kein Geschirr mitgebracht hatten, als Problem. Es gab Stampfkartoffeln mit einer Frikadelle. Wir mussten uns einen Pappteller kaufen! Und schlabberten das Essen wie Penner. Am Nachmittag kamen dann Peters Eltern die noch eine ganz gute Verpflegung mitbrachten und dann gegen 16.00 Uhr stand dann der zweite Auftritt auf Buehne 11 an. Es gab einen kurzen Soundcheck und dann ging es ab. Es waren ungefaehr genauso viele Leute wie am Freitag da. Allerdings herrschte ein ziemlich starker Wind der dem Sound nicht unbedingt gut tat. Ausserdem hatten wir im ersten Song (Kaempfer) leichte Probleme mit den Drums, so dass wir nach dem ersten Refrain abbrechen mussten. Aber ansonsten verlief alles planmaessig und es wurde ein geiler Gig.
Diesmal sagten wir an dass wir Demos dabei hatten und es wurden alle verkauft. Wir mussten uns sogar von einigen Leuten die Adressen geben lassen damit wir ihnen die CDs hinterher schicken konnten. Gleich danach brachten wir einen Grossteil der Instrumente zum Auto von Peters Eltern. Auf dem Weg dahin trafen wir Robert von Silent Hill, der uns fragte ob wir am Abend zu ihrem Konzert kommen wuerden. Wir sagten natuerlich zu. Gegen 21.00 Uhr dann hatten das Vergnuegen TOMTE live sehen zu koennen. Sie spielten auf der Hauptbuehne vor mindestens 12.000 Leuten. Allerdings muss man sagen, dass wohl nur 20 % der Zuschauer die Musik von Tomte verstanden haben.
Aber wir fanden sie super. Danach spielten dann die Massiven Toene. Die sind ja nun ueberhaupt nicht unser Fall. Also gingen wir zur Buehne 8, zu Silent Hill. Auch das war wieder ein grandioser Auftritt. An diesem Abend wurden wir nicht alt und gingen relativ frueh ins Zelt zurueck.
Und am naechsten Tag, nach einer unruhigen Nacht mit einigen Zwischenfaellen mit Betrunken, wurde auch gleich gepackt und gegen Mittag dann fuhren wir zurueck.
Wir koennen nur sagen, dass wir an Prora gerne zurueckdenken. Es war ein absolut geiles Wochenende mit zwei unserer besten Auftritte. Wir muessen allerdings erwaehnen, dass wir nur aus musikalischen Gruenden dorthin gefahren sind. Wir hatten kein Interesse fuer die politischen Hintergruende. Das Einzige was wir wollten, war spielen und einen Haufen anderer Bands sehen. Vielen Dank an Juergen Bluemel und Power of Words fuer diese tollen Auftritte

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