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NDR Sommertour 2008, Land Fleesensee, 02.08.2008

Samstag 02 August 2008 at 11:59 pm. Stichwörter: , , , ,
Heute stand der erste Auftritt für uns bei der NDR-Sommertour an. Bereits im Vorfeld haben wir gemerkt, wie gut und straff diese Tour organisiert ist. Und trotzdem muss man sagen, dass selbst bei dieser äußerst komplexen Organisation, sowohl seitens des NDR aber auch von der zuständigen Agentur immer ein offenes Ohr für unsere Fragen und Probleme vorhanden war und wir nett beraten wurden.
Wir hatten uns im Vorfeld ja Gedanken gemacht über verschiedene Sachen. Das größte Problem war, dass wir unsicher waren ob unsere Songs beim Publikum ankommen würden. Gerade bei diesem Auftritt war ja Marianne Rosenberg Hauptact, so dass der Großteil des Publikums doch bedeutend älter ist, als das normalerweise der Fall bei unseren Konzerten ist. Wir haben unsere Songauswahl schon sehr "poppig" gehalten. Trotzdem blieb eine gewisse Unsicherheit.
Jedenfalls kamen wir gegen 14.30 Uhr in Göhren an. Der Empfang war freundlich und entspannt. Dies war übrigens bei der gesamten Crew, am ganzen Abend so. Das ist schon überraschend, wenn man bedenkt, dass es immer wieder Live-Schaltungen  zum Fernsehen und zum Radio gab.
Wir wurden jedenfalls erstmal eingewiesen und gingen dann was essen. Da der Soundcheck von Marianne Rosenberg sich doch etwas in die Längen zog, war unser Soundchek erst um 16.15 Uhr möglich. Wir wurden gebeten, uns nicht zu viel Zeit zu lassen. Trotzdem war von Streß keine Spur. Das coole war, dass uns vom NDR 2 "Roadies" gestellt wurden, denen wir unsere schwersten Sachen in die Hände drückten ;-)
Übrigens hatten wir noch nie gesehen, dass einer alleine Josephs Box über eine beachtliche Streckke (inklusive einer Treppe) schleppen kann. Famos...
Unser Soundcheck verlief reibungslos. Normalerweise gibt es ja immer Probleme mit der Gitarrenlautstärke. Regelmäßig meckert der Soundmann umher, dass die Gitarre auf der Bühne zu laut ist. Heute verlief das anders:
Peter:"Kann ich die Gitarre ein wenig lauter auf dem Monitor haben?"
Soundmann: "Du kannst sie dir auch auf der Bühne lauter machen."
Peter: "Echt? Cool!!!
Und so wurde sie auch fast bis zum Anschlag aufgerissen... Nach dem Soundcheck hatten wir noch einige Interviews und gingen dann mal über das Gelände. Man kann sich gar nicht vorstellen, dass diese riesige Wiese voll werden sollte. Irgendwann gab es dann Abendessen. Als wir danach so rumsaßen, standen auf einmal 7- oder 8 junge Herren in unserer Garderobe. Sie fragten, ob sie einen Augenblick bei uns untertauchen können. Sie haben sich reingeschlichen um den Eintritt zu umgehen. Wir wiesen sie dann lachend darauf hin, dass der Eintritt frei ist und dass sie von hier aus keine Möglichkeit haben vor die Bühne bzw. zu den Bierwagen zu gelangen. Als sie uns dann fragten ob wir Alkohol besorgen könnten ging die Tür auf und ein Security-Typ stand drin. Der kümmerte sich dann um sie und brachte sie vor die Bühne. Gegen 20:20 Uhr war dann unser Auftritt dran. Wir sollten sofort nach der Ankündigung loslegen. 10 Sekunden vorher bemerkte Peter, dass etwas mit der Gitarre nicht in Ordnung ist. Schnell holte er den Techniker dazu. Doch die Anmoderation war vorbei und es blieb die nächsten 20 Sekunden still auf der Bühne. Dann wurde der Fehler ausgemacht und es konnte losgehn. Der Sound war wirklich fett. Das Publikum war, wie schon erwartet, bunt gemischt, jedoch mit einem höheren Altersdurchschnitt als normal. Trotzdem waren sie sehr offen für unsere Musik und mit Applaus wurde nicht gespart. Es  hat Spaß gemacht. Der Gig war viel zu schnell wieder vorbei. Danach plünderten wir dann das Bierlager und gegen 23:45 Uhr mussten wir dann nochmal auf die Bühne zum Finale. Dort wurden dann alle Bands nochmal auf die Bühne geholt, um sich im Applaus zu "baden". Das war nicht so unser Ding. Noch schlimmer war dann die peinliche Party-Polonäse, mit der alle Bands und Modertoren nach etlichem Hin-und Her von der Bühne gingen. Phil hatte sich kurz vorher schön verdrückt. Und während Peter und Joseph immer schön ins Publikum winkten und ihre Bomben-Party-Faschings-Laune präsentierten, lachte sich Phil am Bühnenrand schlapp.
Danach tranken wir noch ein Bier, unterhielten uns kurz mit dem englischen Schlagzeuger von Frau Rosenberg, der früher bei Pink Floyd spielte und dessen ganzes Leben ein einziger Jetlag ist und fuhren dann nach Hause.
Fazit: Geiler Sound, geile Organisation, gute Publikumsreaktionen. Ein gelungener Abend
Natürlich steht bei diesen Veranstaltungen die Party vor dem künstlerischen Anspruch. Das zeigen ja auch Bands wie papermoon, die wirklich DJ-Ötzi-Party-Kracher spielen und die Leute dazu abgehen. das waren ja auch unsere Bedenken im Vorfeld. Aber die waren unbegründet. Es war eine riesige Erfahrung und es hat Spaß gemacht.

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