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NDR Sommertour 2008, Ueckermünde, 06.09.2008

Samstag 06 September 2008 at 11:59 pm. Stichwörter: , , , ,

Die NDR Sommertour 2008 machte ihre letzte Tourstation in Ueckermünde und NOEMA waren dabei! Es war unser zweiter Tourtermin den wir beim NDR 1 Radio MV-Bandcontest gewonnen hatten und zugleich auch die Abschlussveranstaltung der Tour durch 8 Städte in MV - Mark Medlock war als Headliner des Abends gebucht. Nach unseren, zu 95% durchweg positiven, Erfahrungen vom ersten Termin (Fleesensee) kamen wir voll motiviert und pünktlich gegen 15:00 Uhr am Veranstaltungsort an und waren auch sofort gefordert. Aufbau der Backline und anschließend unser Soundcheck standen auf dem Ablaufplan ziemlich weit oben. Wir staunten nicht schlecht: Es war wohl der best besuchteste Aufbau EVER! Schon jetzt warteten vor der Bühne knapp 40-50 Leute, wahrscheinlich aber nicht auf unseren, sondern den Soundcheck von Mark Medlock. Obwohl alles sehr professionell und zügig verlief kam keinerlei Stress auf und wir wurden, wie auch beim ersten Sommertour-Gig, durchweg gut betreut. Es wurde diesmal kein Standard-Soundcheck, denn wir hatten uns für diesen besonderen Abend ein kleines Highlight erdacht: Bei "Nacht in LA" und bei "Summertime" studierten wir mit 3 musikalisch aktiven Mädels aus unserem Heimatort Prerow in Anlehnung an unsere Studioaufnahmen einen Background-Gesang ein. Bei den Studiaufnahmen war es ein Kinderchor - es erschien uns für ein Live-Konzert angepasster, die 3 Mädels zu fragen und mit ihnen unser Set zu verfeinern. Und wir stiessen auf begeisterte Mithilfe!
Also wurde der Soundcheck natürlich mit den Mädels vollzogen. Im Großen und Ganzen fanden wir relativ schnell unseren Bühnensound, nur der Sound der Mädels stellte uns und die Tontechniker vor weitere Überlegungen. Er war zu dünn für solch eine große Anlage und wir beschlossen nach kurzer Rücksprache, die Backing Vocals zusätzlich durch Joseph's Stimme nochmals leise zu hinterlegen. Schwupps waren wir fertig und hatten bis zum Showbeginn 19 Uhr noch reichlich Zeit. Unsere Showtime war für 20:20 Uhr angesetzt. Bis dahin verfolgte Phil ua. den Soundcheck der Mark Medlock-Band - der Drummer nutzte sein Schlagzeug. Pech übrigens für die wartenden Fans - ihr Mark kam nicht zum Soundcheck, das musste seine Band allein über die Bühne bringen. Peter und Joseph hingegen gingen mit den sichtlich und spürbar nervösen Mädels (im Gespräch mit den Soundtechnikern fiel im Beisein der Mädchen unglücklicherweise der Satz, dass 10.000 Leute an diesem Abend erwartet wurden!) nochmal Gesangs- und Performance-Parts durch, was ihre Zuversicht auf die Show aber leider nicht deutlich heben konnte. Durch die Zeit und die Stressfreiheit, die vorherrschte, kamen die ein oder anderen guten Ideen auf den Plan. Unter anderem montierten wir eine mitgebrachte digitale Videokamera auf der Bühne, um unser komplettes Set mitzuschneiden. Und wir sprachen mit dem FOH-Turm (der Sound- & Lichtturm in der Mitte des Publikums) ab, dass sie einen Mixer-Audiomitschnitt anfertigen mögen. Auch zum Zeitvrtreib gehörte die klassische Fanarbeit mit Autogrammen schreiben und verteilen ;-) .....eine Angelegenheit, die uns irgendwie verlegen macht und merklich an unsere Grenzen der Selbstdarstellung geht. Zur Freude einiger vor der Bühne machten wir es dann doch.
18:00 Uhr. Catering-Zeit! Und was für ein Catering. Nicht irgendwie Essen in heißen Pfannen in einem Zelt - NEIN! Dinnieren im 4 bis 5-Sterne Restaurant war angesagt. Es schmeckte vorzüglich und wurde von uns in vollen Zügen genossen. Irgendwie kam dann nach dem Essen akuter Biermangel auf und Joseph und Peter gingen hausierend zum Organisations-Büro, seines Zeichens ein umgebauter, langer Lastwagen/ Truck. Doch sie bekamen eine Abfuhr: "Erst die Arbeit, dann das Vergnügen" wurde verkündet.
Die Anspannung stieg nun auch in uns unaufhörlich an. Spätestens, wenn wir uns umziehen erfasst es nämlich auch uns. 19 Uhr - Showbeginn. Begrüßung, Stimmungsaufbau, Stadtwette, Live-Schalte in's Abendprogramm des NDR Fernsehens, NDR Showband Papermoon. Und dann hieß es Bühne frei für NOEMA. Wir staunten nicht schlecht, dass mit den 10.000 Leuten war keine Wunschvorstellung der Veranstalter! "Das ist ein Song" - der erste Titel sprudelte, angeheizt durch unseren geilen Bünen-/ Monitorsound nur so aus uns heraus! Danach dann die erste Überraschung: Es wurde nicht mit Applaus gespart, das Publikum war uns zugetan. Zweiter Song wurde "Nacht in LA"; Zeit also, unsere Mädels auf die Bühne zu bitten. Und die hatten sich auch schick gemacht und bekamen sofort Applaus. Es klappte dann alles reibungslos bei ihnen und uns fing der Abend an, reichlich Spaß zu machen. Die Stage-Kamerafrau (es gab nämlich neben der Bühne eine riesige Leinwand) war auch kaum zu halten - sie versuchte unsere "Performance" so gut sie konnte im Bild zu halten, und riss versehentlich das Stromkabel von einem Gitarreneffekt raus - somit war die Gitarre komplett weg. Peter guckte nicht schlecht, reagierte aber sofort und kam äußerst passend wieder rein in den Song. Unser Set nam seinen Lauf und auch bei unserer "Mitmachstelle" im Song "Sag nur ein Wort" überraschte uns nochmals die Publikumsreaktion mit eifrigem Mitklatschen und Mitsingen! Und das vor 10.000 Leuten. Ein unbeschreibliches Gefühl! Und schon waren wir ein paar Songs später am Ende unseres Sets angelangt und verabschiedeten uns unter anhaltendem Beifall. Runter von der Bühne, nochmal kurz rauf und während Anmoderation des nächsten Programmpunktes und Videoshow noch schnell mit Hilfe der "Stage Hands" abgebaut, dann hatten wir unseren Soll erfüllt. Stimmung zu diesem Zeitpunkt: euphorisch, glücklich, abgespannt.
Der Abend wurde dann wechselnd am Bierzelt draußen vor der Bühne und in unserem Backstage-Zelt verbracht - es hatte angefangen unangenehm zu regnen. Nachdem scheinbar der abendliche Star Mark Medlock eintraf, wurde backstage die Security aufgestockt. Geschätzt 8 Polizisten waren backstage auf Streife. Irgendwie musste das Security-Personal nämlich einen Typen aus dem Backstage-Bereich schmeißen, der sich da reingeschlichen hatte, und somit wurde dann sicherheitsmäßig aufgestockt.
Jetzt könnte ich noch anfangen, das Set von Mark Medlock & Band zu beschreiben. Aber das soll eigentlich nicht Bestandteil unseres Tourtagebuches werden. Fakt ist: sie spielten 10 Songs - nur ein einziger war davon live. Alle anderen Halbplaypack.....
Der offizielle Abend war nach dem obligatorischen Finale auf der Bühne dann beendet, das Publikum verschwand und sofort begann der Abbau. Wir gesellten uns noch kurz zur Aftershow-Party, die wir aber fast fluchtartig wieder verließen. Es war eher eine Abschlusskonferenz mit Ansprachen und Buffet der Organisatoren. Trotzdem wechselten wir noch einige nette Worte mit den Monitoring-Leuten und auch mit dem Soundtechniker vom Soundturm, sowie vorher mit dem Drummer der Mark Medlock-Band. Und dann verschwanden wir leise und un-Rock'n'Roll-haft und machten uns auf mehr als 2 Stunden ermüdende Heimfahrt.
Fazit:
Klasse Sound.
Top Organisation und Betreuung.
Professionelle Voraussetzungen.
Ein top Set von uns mit erfolgreicher Unterstützung unserer jungen Backing-Vokalistinnen. Dankeschön an euch!
Viele Eindrücke und viel Band-Erfahrung gesammelt!
NOEMA bedanken sich an dieser Stelle auch beim NDR und seinen Mitarbeitern sowie bei der Agentur pehnert&hoffmann aus Berlin.

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